Biogasthermie

Biogasanlagen verwerten organische Rohstoffe, die nachwachsen (sogenannte NaWaRo/Energiepflanzen) oder auf anderem Wege immer wieder neu entstehen (Gülle, Mist, organische Abfälle etc.). Deshalb wird Biogas auch als regenative Energie bezeichnet.

In der Neuhofer Biogasanlage werden derzeit folgende Stoffe eingesetzt:

  • Maissilage
  • Getreideganzpflanzensilage
  • Grassilage
  • Gülle
  • Mist

Weitere Stoffe, wie beispielsweise Zuckerrüben und Topinambur, sind in Planung.

Mit Hilfe des Biogases wird im sogenannten Blockheizkraftwerk (BHKW) Strom erzeugt. Das BHKW funktioniert wie ein großer Otto-Motor mit dem Treibstoff Biogas.

Bei diesem Prozeß entsteht viel Wärme, die durch das Kraft-Wärme-Kopplungsverfahren im BHKW ebenfalls genutzt wird. Diese Wärme wird als Biogasthermie bezeichnet. Sie dient zum einen der Beheizung der Fermenter. Zum Wesentlichen fließt die Wärme aber als 85° C heißes Warmwasser über das Nahwärmenetz zu den angeschloßenen Haushalten.

Energiebox

Stromproduktion:
173.873.552 kWh

Wärmenutzung:
156.427.077 kWh

Heizölersparnis:
15.642.708 l

CO2-Einsparung:
156.872 t

Stand: Dez. 2022